Deutsche Meisterschaften Classic Kraftdreikampf (Senioren und Aktive)

 

Auf nationaler Ebene sind die Deutschen Meisterschaften im Kraftdreikampf, der Saisonhöhepunkt für die Athleten/innen vom FSV Sarstedt. Hier in Mecklenburg/Vorpommern mussten die Aktiven- und Seniorenklassen vom 21. bis 23. September den Wettbewerb annehmen.

Mit Christian Köhler, Sascha Roßkamp, Vivien Ann Hoppe und Heidrun Woltjen hoben vier Sarstedter Heber/innen um die Medaillen. Den Anfang machte Sascha in der Klasse bis 83 kg Körpergewicht. Eine gute Serie in der ersten Disziplin, der Kniebeuge, von 205 kg, gesteigert auf 215 kg und schließlich noch 220 kg, brachten Sascha gut in den Wettkampf. Mit 12 weiteren Kontrahenten musste sich Sascha messen und beim Bankdrücken zählte somit jedes Kilo. Sascha drückte sich mit 5 kg Steigerungen in ein oberes Mittelfeld beim Bankdrücken. Von 145 kg auf 150 kg und letztendlich 155 kg gültig gedrückten Hantelgewicht, konnte Sascha punkten. Jetzt hieß das Ziel, einen Medaillenplatz anvisieren. Mit 245 kg im ersten Versuch zeigt Sascha in der letzten Disziplin, dem Kreuzheben, dass das Potential vorhanden ist. Die Steigerung auf 260 kg war ein großer aber nötiger Schritt, um weiter in der Oberliga dabei zu sein. Mit entschlossener Bereitschaft zog Sascha auch diese Last zur Hochstrecke. Ein Bisschen auf die Steigerungen der Kontrahenten schauen und auch sich selbst einschätzen, so wählte Sascha für seinen letzten Versuch im Kreuzheben 267,5 kg. An der Motivation lag es nicht, die Hantellast von 267,5 kg war etwas zu schwer und Sascha konnte das Gewicht nicht gültig ziehen. Mit einem Dreikampfergebnis von 635 kg blieb für Sascha ein guter 5. Platz in dieser Klasse.

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Deutsche Meisterschaft im Kreuzheben

Am Samstag 23. Juni, fand die Deutsche Meisterschaft im Kreuzheben statt. Nach knapp 3,5 Stunden Fahrzeit, hatte der Heber Steffen Kulhawy vom FSV Sarstedt, die Wettkampfstätte in Randersacker/Würzburg, erreicht. Steffen startete in der Altersklasse 2 (50 bis 60 Jahre) bis 66 kg Körpergewicht. Mit 170 kg im 1. Versuch, begann Steffen seinen Wettkampf. Die Last wählte Steffen extra so hoch, um möglichst dicht an die Medaillenränge zu landen. Wir erinnern uns, dieses Gewicht war Steffens Goldversuch vor 2 Wochen bei den Landesmeisterschaften. Leicht vom Boden abgehoben zog Steffen 170 kg an, begann auf halber Höhe etwas zu schwächeln, konnte aber durch seine Routine die Hantel noch weiter zur Hochstrecke bewegen. Gültig gezogen und Steffen lag auf Platz 2 nach der ersten Versuchsrunde. Für den 2. Versuch ließ Steffen 182,5 kg Steffen 170 kgauflegen, um mit diesem Gewicht Richtung Goldmedaille zu kämpfen. Energiegeladen ging Steffen auf die Wettkampfplattform, griff sich die Hantel, zog die Last bis auf Höhe der Knie, das Gewicht bewegte sich zu weit vom Körper weg und Steffen konnte diesen Hebeversuch nur abbrechen, um den Rücken nicht zu überlasten, oder sich sogar zu verletzten. Ärgerlich, denn der Heber aus Landshut schaffte seinen Versuch mit 182,5 kg und blieb somit an der Spitze. Im dritten und letzten Versuch konnte Steffen nur Alles auf eine Karte setzten und musste auf 187,5 kg steigern. Entschlossen und bissig kam Steffen an die Hantel und zog mit aller Kraft an diesem Gewicht. Leider erfolglos, denn Steffen schaffte nur einige Zentimeter die Hantel vom Boden zu bewegen und hatte keine Kraft mehr für eine weitere Aufwärtsbewegung. Zu schwer für Steffen an diesem Tag, aber glücklicherweise reichten die 170 kg im ersten Versuch für eine Silbermedaille. Der Heber aus Landshut schaffte übrigens seine 187,5 kg im dritten Versuch und weil Steffen ein höheres Körpergewicht gegenüber dem Landshuter hatte, hätte ein geglückter 3. Versuch für den FSVer trotzdem nicht für Gold gereicht. Zufrieden sieht anders aus, als Steffen seine Silbermedaille überreicht bekam, ein höheres Hantelgewicht würde auf der Urkunde und dem Ergebnisprotokoll besser aussehen. Drei Kilo Körpergewichtsverlust, innerhalb von 2 Wochen, waren wohl der Grund für die relativ schlechte Form von Steffen. An der guten Betreuung vom Hamelner Heber Dieter Hundertmark lag es jedenfalls nicht.